Programmablauf 23.09.2010

Zeit  
09:00 Empfang, Anmelden, Kaffee für Sie
09:30 Willkommen und Begrüßung durch:
Annette Krause, Veranstalterin und Organisatorin, FundraisingBremen,
Hausherrn Pastor Wilimzig
Grußwort von Britta Hickstein, Vorstandsmitglied des Stiftungshaus Bremen e.V.

09:45

8 Jahre Bremer Bürgerstiftung, eine erste Bilanz

Impuls:
Vortrag im Plenum

Was macht die Bremer Bürgerstiftung? Welche Themen-Schwerpunkte verfolgt sie? Wie generiert sie neue Spender? Wie begeistert sie neue Ehrenamtlche und bindet "alte"?

Lars Haider, Vorstandsvorsitzender der Bremer Bürgerstiftung, Redaktionsleiter Weser-Kurier

10:15 Die Dialog Revolution- Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation
Impuls:
Vortrag im Plenum

Dialog wirkt – das wissen kluge Fundraiserexperten spätestens seit dem fulminanten Wahlkampf Barack Obamas. Die eindimensionale Kommunikation über die alten Massenmedien reicht heute nicht mehr aus, um Menschen von einer Botschaft zu überzeugen. Es ist der direkte Dialog auf Augenhöhe mit Spendern, der Kommunikation eine ganz neue Dimension und Tiefe verleiht. Botschaften müssen in der Gesellschaft leben, um Gehör zu finden. Das ist der Anspruch an Kommunikation im 21. Jahrhundert. Mit vielen spannenden Best-Practice-Beispielen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und praxisorientierte Anregungen für neue Ideen und Strategien im Bereich des Fundraisings, die eines zeigen: Wir können und sollten voneinander lernen!

Kerstin Plehwe Publizistin und Beraterin für Politik, Wirtschaft und NGO´s, Autorin, Vorsitzende der Initiative ProDialog, Berlin und Geschäftsführerin des Internationalen Instituts für Politik & Gesellschaft

10:45 Kaffeepause – lernen Sie andere BesucherInnen und die ReferentInnen kennen
Werkstätten 
11:00 Werkstatt 1: Fundraising regional
WS1 

Die Mehrzahl aller Organisationen, wie Schulen, Kirchengemeinden, Theater oder auch soziale Einrichtungen arbeiten in einer bestimmten Region. Sie haben andere Stärken und Chancen als bundesweit oder international agierende Organisationen. Diese Chancen im Fundraising zu nutzen, bietet ihnen erfolgversprechende Möglichkeiten für ihr Fundraising. Im Rahmen des Seminars werden Möglichkeiten vorgestellt, wie jede Organisation ihre eigenen Chancen nutzen und Förderer gewinnen kann

Kai Fischer, SPENDWERK Jesteburg

11:00 Werkstatt 2: Gute Pressearbeit- was ist wichtig?
WS2 

Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen ist die Pressearbeit für gemeinnützige Vereine und Organisationen das wichtigste Standbein, um Aufmerksamkeit für förderungswürdige Projekte zu erhalten.
Sie erfahren
...wie gute Pressearbeit funktioniert
...wie man ein PR-Konzept erstellt –und umsetzt
...was gute PR für Ihre Projekte kann

Hermann Kleen, Sprecher des Senats Senatskanzlei-Rathaus, Bremen

11:00 Werkstatt 3: Wie Ihre Botschaften im Gehirn ankommen
WS3 

Für Fortgeschrittene
Wie nimmt unser Gehirn eigentlich Botschaften wahr?
Stimmt es, dass 95% der Eindrücke im Unterbewusstsein aufgenommen werden? Wie kann ich meine Projekte, meine Anliegen dementsprechend steuern? Diese und andere Fragen werden in diesem Vortrag anhand von Praxisbeispielen beantwortet.

Sascha Ivanovits, Geschäftsführer, attentus GmbH, Bremen

11:00 Werkstatt 4: Wirtschaftskrise? Jetzt erst recht! Partnerschaften und Kooperationen
mit Unternehmen sinnvoll und kreativ gestalten
WS 4

Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen: Potenziale, Strategien und Gestaltungsfaktoren für sinnvolle Kooperationen Die Chancen für gemeinnützige Organisationen als attraktive Unternehmenspartner sind vielfältig. Eine gelingende Kooperation erfordert jedoch viel Sachverstand und Sensibilität von allen Beteiligten. Der Referent stellt Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für gelingende Partnerschaften dar und gibt einen Einblick in verschiedene erfolgreiche Aktionen und Methoden.

Hugo W. Pettendrup, HP-FundConsult, Düsseldorf, Münster

12:15 Kaffeepause –  sprechen Sie mit anderen BesucherInnen und den ReferentInnen
12:30 Impuls: Professionelles Fundraising – Wie moderne IT-gestützte Werkzeuge ihr ganzheitliches Fundraising systematisieren können"
Impuls:
Vortrag im Plenum 

Eine stetig wachsende Anzahl von Fundraising-Organisationen wirbt um das freiwillige Engagement von Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen oder staatlichen Einrichtungen. Der Spendermarkt unterliegt dabei eigenständigen Entwicklungen und Trends. Eine methodische und professionelle Spendermarktbearbeitung und eine strukturierte Verwaltung sind heutzutage eine Grundvoraussetzung für einen langfristigen Erfolg. Viele Organisationen stehen dabei vor Herausforderungen wie z.B. einer unzureichenden ganzheitlichen Informationsbasis, einem hohen Erstspenderverlust, fehlenden standardisierten internen Prozesse oder zu hohen Verwaltungskosten.
Der Auf- und Ausbau eines systematischen und strukturierten Vorgehens zur Mittelbeschaffung ist somit einer der größten Stellhebel, um kalkulierbar und effizient Spender gewinnen und nachhaltig betreuen zu können. Wir möchten Ihnen zeigen, wie moderne IT-Werkzeuge Sie in Ihrer vertrauten Arbeitsumgebung bei der täglichen Arbeit dabei unterstützen können

Christian Michalowski, Beratung und Vertrieb, eCONNEX AG, Kiel

12:55 Impuls: SEPA – Die Vision des einheitlichen Eurozahlungsverkehrsraums wird Realität – was nun?
Impuls:
Vortrag im Plenum 

Die Einführung des einheitlichen Eurozahlungsverkehrsraums schreitet unaufhaltsam voran und wird auch den nationalen Zahlungsverkehrs deutlich verändern.
Welche Auswirkungen haben die SEPA-Neuregelungen auf Fundraisingorganisationen und wie können Sie sich bereits jetzt auf die Neuerungen durch SEPA vorbereiten?

Andreas Kramer, Senior-Kundenbetreuer und SEPA-Multiplikator der Bank für Sozialwirtschaft AG, Geschäftsstelle Hannover

13:20 Zeit zum Mittagessen – zubereitet von der Akademie Überlingen
14:15 Impuls: Hilfe für Helfer
Impuls:
Vortrag im Plenum

Unter diesem Motto fördert startsocial seit 2001 den Wissenstransfer zwischen Wirtschaftsunternehmen und sozialen Unternehmungen. Startsocial sucht Projekte, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten, das den Menschen in den Mittelpunkt, überwiegend ehrenamtlich getragen sind und primär aus Deutschland gesteuert werden.
Jeweils die besten 100 Projekte eines Wettbewerbsjahres erhalten ein kostenloses Beratungsstipendium von drei Monaten.

Dr. Sunniva Engelbrecht, startsocial e.V., Hamburg

14:45 Werkstatt 5: Soziales im sozialen Web: Wie NGOs und engagierte Menschen das Web 2.0 nutzen können
WS 5

Inzwischen hat es schon ein paar Jahre auf dem Buckel – und dennoch bleibt es aktuell: Das Web 2.0 und seine Nutzung für soziale Zwecke. Ob Kampagnenarbeit, Fundraising, Petition oder Eventorganisation: Das Web lässt sich für vielfältige Zwecke und Ziele von sozialen Einrichtungen und Einzelinitiativen einsetzen. Auch viele deutsche Organisationen haben sich inzwischen an den Werkzeugen des "sozialen Webs" probiert, dennoch scheint der Bedarf an grundsätzlicher Aufklärung nach wie vor groß.
Noch immer verwechseln viele Organisationen die Werkzeuge Facebook, Twitter und Co. Mit einer durchdachten Strategie, oder scheitern im Alltag bei der Umsetzung der phantasievollen Ideen für eine Zukunft im Web an den mangelnden Ressourcen. Der einstündige Vortrag soll praktikable Wege und Möglichkeiten aufzeigen, orientiert an erfolgreich durchgeführten Praxisbeispielen im deutschsprachigen Raum, jenseits von seltenen Kampagnenausnahmen wie Obama & Co.

Ole Seidenberg, Agentur Nest, Berlin

14:45 Werkstatt 6: Fallstricke und Stolpersteine bei Großspenden und Erbschaften, Änderungen im Datenschutzgesetz
WS 6

Neuerungen und Veränderungen im Erbrecht und Erbschaftssteuerrecht

Rolf Mählmann, WP / StB Geschäftsführer, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Hansaberatung GmbH, Bremen
Johnny Kipka, RA / Steuerberater bei der Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

14:45 Werkstatt 7: Jenseits des Fundraisings
WS 7

Fundraising als Finanzierungsmittel ist für alle Nonprofit-Organisationen wichtig geworden und wird in Zukunft eine noch größere Rolle einnehmen.
Entscheidend für Ihren nachhaltigen Erfolg ist jedoch eine die durchdachte Finanzarchitektur für Ihre Organisation. Im Zentrum dieses Workshops stehen die Alternativen, die sich Ihrer Organisation jenseits des Fundraisings noch bieten.

Kai Fischer, SPENDWERK, Jesteburg

14:45 Werkstatt 8: Stiftungsfundraising/ Grant writing
WS 8 

Förderstiftungen sind wichtige soziale Investoren für Projekte gemeinnütziger Organisationen- und sind sie gehalten ihre Einnahmen grundsätzlich zeitnah ausgeben. Das ist die Chance – für Ihre Projekte- gefördert zu werden.
In dieser Werkstatt erfahren Sie unter anderem
...wie Sie eine Stiftung finden, die für Ihr Projektförderung in Frage kommt
...was Sie bei Förderanträgen beachten sollen
...welche Projekte in Frage kommen
...wie Sie Stiftungen ansprechen

Annette Krause, FundraisingBremen, Bremen, Volker Donk, Projektberater, Netzwerk Selbsthilfe e.V.

16:00 Ausblick: "Storytelling im Fundraising"
Ausblick:
Vortrag im
Plenum

Das Zeitalter der teuren Frontalwerbung, die uns ständig unterbricht, ist vorbei. Stattdessen beginnt das Zeitalter der kostengünstigeren Sinnstiftung. Die einzige Möglichkeit, positive Aufmerksamkeit zu erlangen, besteht darin, gewünschten und damit relevanten Content zu liefern. Und das meint Geschichten, die sowohl zur Organisation als auch zum Empfänger passen. Doch was ist das Wesen dieser Geschichten? Wie sind diese Storys aufgebaut? Wie nutzen wir sie im Fundraising?

Alexandra Ripken, ZIEL & PLAN, Georgenthal

16:30

Auf ein Wiedersehen 2011!

Ende der Tagung